London Eye – nur etwas für Schwindelfreie

Unsere Empfehlung: 4 von 5 Sternen SternSternSternSternStern-1

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Auch bei Nacht ein Erlebnis: das London Eye – Foto: Holger Schossig

Seit dem Jahr 2000 befindet sich am südlichen Ufer der Themse, schräg gegenüber von Big Ben, mit dem London Eye das größte Riesenrad Europas und das drittgrößte der Welt. Keine Frage, dass man bei seinem Londonbesuch auch hier mal einsteigen sollte. Natürlich nur diejenigen, die schwindelfrei sind, denn es geht immerhin 135 Meter in die Höhe und die Gondeln sind fast komplett verglast. Nur der Boden (leider) nicht. OK, das wäre aber wohl auch ein bisschen viel verlangt, wenn man in einer Höhe von 135 Metern auf einem Glasboden stehen würde. Reizvoll wäre es aber allemal …

Fantastische Aussicht

Glück muss man schon ein bisschen mitbringen, um auch eine tolle Aussicht zu genießen. Da in London das Wetter nicht immer so günstig ist, sollte man also einen sonnigen Tag wählen, damit man von der Fahrt, die ca. 30 Minuten dauert, auch was hat. Ist die Sicht frei, dann hat man einen atemberaubenden Blick über London und kann bis zu 40 Kilometer weit sehen.

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Atemberaubend: bis zu 40 Kilometer Sicht – Foto: Holger Schossig

Die Gondeln sind für bis zu 25 Personen ausgelegt, sie sind sehr geräumig, dennoch sollte man schauen, dass sie nicht voll besetzt ist, da man sonst zu wenig Möglichkeiten hat, schöne Blicke zu erhaschen. Als ich oben war – die bessere Hälfte hat unten gewartet, die Höhe, Sie verstehen? – waren in meiner Gondel nur fünf andere Fahrgäste, man hatte also Platz und konnte die Aussicht zu allen Seiten genießen. Die beste Zeit ist wochentags außerhalb der Ferien, dann ist am wenigsten los.

So toll das Erlebnis ist, ein wenig wird es durch die horrenden Preise getrübt. Tickets für das London Eye gibt es ab 17 Pfund, dann muss man aber damit rechnen, erst mal in einer langen Warteschlange zu stehen. Das kann schon mal eine Stunde oder länger dauern. Die Warterei kann man umgehen, wenn man etwas mehr drauflegt – dann kostet die Karte aber gleich mal zwischen 26 und 31 Pfund. Ein stolzer Preis! Ach ja, übrigens kann man auch an einer Night Experience teilnehmen und sich London bei Nacht anschauen.

Die nächste U-Bahn-Station ist Westminster, die von der Jubilee Line, der Circle Line und der District Line angefahren wird. Nun muss man nur noch über die Westminster Bridge laufen und an der County Hall vorbei, schon ist man da.

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2 Responses
  1. Cooler Artikel, aber muss man da rauf? Also ganz egal, wie schön die Aussicht ist, für mich wäre das nix. Ich bleibe lieber auf dem Boden der Tatsachen. Ich verstehe da die bessere Hälfte. Sie hat eine kluge Entscheidung getroffen. Aber der Blick ist schon genial.

  2. Holgersays:

    Also ich musste tatsächlich rauf. Und ich möchte irgendwann auch mal wieder rauf. Mal sehen. Vielleicht wird´s mal billiger 🙂

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