London: Englisch lernen an der Basis

Sprachkurs-1

Ohne gute Englischkenntnisse ist ein Theaterbesuch, wie etwa im Shakespeare´s Globe nicht möglich – Foto: Holger Schossig

Wie sieht es denn eigentlich mit Euren Englischkenntnissen aus? Also wir hatten Englisch in der Schule, die übliche Zeit – sechs, sieben Jahre – und haben uns danach weder privat noch beruflich weitergebildet. Warum auch? Im Beruf brauchen wir Englisch nicht und um nach London zu reisen, genügt das, was wir können. Im Gepäck der Langenscheidt, damit kommen wir gut über die Runden und können uns verständigen. OK, wissenschaftliche Abhandlungen werden wir damit nicht verfolgen können und auch das Verstehen eines englischen Theaterstücks wird wohl etwas schwierig – aber das muss auch nicht unbedingt sein. Wobei wir immer wieder in Situationen geraten, in denen wir uns schon fragen, warum wir Englisch nicht intensiver gelernt haben. Zu spät ist es dafür ja nie!

Urlaub und Sprachkurs in einem

Viele sagen ja, dass man Englisch am besten lernt, wenn man ins kalte Wasser geworfen wird. So nach dem Motto: „Wir setzen Dich jetzt vier Wochen in London aus und danach kannst Du perfekt Englisch.“ Naja, so rabiat wird wohl niemand sein, Fakt aber ist, dass man direkt vor Ort tatsächlich besser in die Sprache reinkommt. Warum? Weil man sich hier auch im Alltag Englisch verständigen muss. Im Supermarkt, im Museum oder in der Tube. Was kann es denn besseres geben?

Sprachkurs-2

Auch für Museumsbesuche sollte man Englisch können – Foto: Holger Schossig

Wir haben mal ein bisschen im Internet recherchiert und haben mit Sprachdirekt einen Anbieter gefunden, der Sprachkurse vor Ort in London anbietet. Na perfekt, da kann man das Vergnügen mit dem Nützlichen verbinden. Für jeden ist etwas dabei. Sowohl für diejenigen, die die englische Sprache erst lernen möchten, wie auch für die, die sie auffrischen wollen, bis hin zu denen, die es perfektionieren möchten. Ob im Gruppenkurs oder im Einzelunterricht, von einer Woche bis zu 24 Wochen ist einiges dabei. Na, wer da nicht perfekt Englisch lernt, der ist selbst schuld.

Parallel werden auch Unterkünfte angeboten, die weitaus günstiger sind, als in einem gewöhnlichen Hotel oder in einem B&B – hier kommt man nämlich bei Gastfamilien unter. Auch das ist ein entscheidender Vorteil, denn dort wird natürlich ebenfalls Englisch gesprochen. So bekommt man alle Alltagssituationen mit und wird um ein Vielfaches besser mit der Sprache zurechtkommen, als würde diese nur im Unterricht gelehrt werden. Ich muss ganz ehrlich sagen: Vielleicht werden wir in einem unserer nächsten Londonurlaube auch mal so einen Sprachkurs mitmachen. Bei einer Woche mit 20 Unterrichtseinheiten ist ein Preis von 251 Euro sicherlich gut investiert. Dann steht auch unserem Wunsch, einmal nach London auszuwandern, kaum mehr was im Wege.

Category: Dies & das  Tags:  One Comment
You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.
One Response
  1. Nach etlichen Aufenthalten in London und einem Road Trip quer durch die USA kann ich sagen: Englisch lernst du am besten vor Ort. Nach 5 Wochen Amerika-Rundreise im August können wir nun zahlreiche amerikanische Redewendungen, die wir noch nie in einem Lehrbuch gesehen haben. Also gehts ganz schnell wieder ins englischsprachige Ausland, damit wir ja keine Vokabel vergessen – Las Vegas, wir kommen. 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.