Der Big Ben in 4.163 Teilen

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Stattliche 60 cm hat der Lego-Big-Ben zu bieten. Foto: Holger Schossig

Da steht er nun in seiner vollen Pracht, direkt in meiner Großbritannienecke. Und da passt er – wie ich finde – perfekt hinein. Gerade so, als wäre er dafür gemacht. Sieht toll aus, oder? Da hatte Lego wirklich einen prima Einfall. Den Big Ben, pardon, den Elisabeth Tower als Bausatz im Zuge des Lego Creators herauszubringen. Als das Paket bei mir ankam hatte ich erst Zweifel, ob der Turm nicht ein bisschen zu groß sein könnte, um ihn auf meiner Truhe zu positionieren. Aber nein, er passt perfekt drauf! Die Grundfläche beträgt 44 x 20 cm, die Höhe ist mit 60 cm mehr als stattlich.

WOW, das war meine erste Reaktion, als ich das Paket ausleerte. Zum Vorschein kamen zahlreiche Tüten mit unzähligen kleinen und größeren Legoteilen darin. Außerdem eine Bauanleitung – über 200 Seiten stark. Hui, ganz schön viel! Knapp über 300 einzelne Bauschritte aufgeteilt in sieben Bauabschnitte musste ich bewältigen, um den Big Ben für Zuhause zu erschaffen. Wenn die Bauanleitung nicht so beschrieben war wie bei so manchen Möbelstücken, sollte ich es eigentlich schaffen. Und siehe da: Drei Abende und ca. zehn Stunden später waren alle 4.163 Teile verbaut, der Turm steht stabil und macht tatsächlich was her.

Eine Anleitung, die jeder begreift

Mit Bauanleitungen ist das ja immer so eine Sache. Oftmals ist es nicht so beschrieben, wie es sollte. Das Zusammenbauen ist demnach schwieriger als gedacht. Im Großen und Ganzen kann man beim Lego Creator aber nicht meckern. Die Anleitung versteht jeder und der Big Ben ist für Groß und Klein zu meistern. Ein, zwei kleine Kritikpunkte gibt es dann aber doch:

  • Pro Bauschritt werden die Teile, die benötigt werden, genau aufgelistet. Hier hatte ich manchmal Probleme, die Farben zu unterscheiden. Das heißt, dass man hier vielleicht noch ein bisschen kräftigere Farben nehmen könnte, in schlechterem Licht ähneln sie sich ab und an.
  • Auch wird pro Schritt beschrieben, wo die benötigten Teile angebaut werden müssen. Dies wird mit gelben Umrandungen bewerkstelligt und ist nicht immer so deutlich zu erkennen. Entweder hätte man hier eine andere Signalfarbe nehmen sollen, besser wäre es aber wohl gewesen, die Umrandungen fetter zu drucken, damit man auch wirklich alles genau erkennen kann.

Dies waren aber auch wirklich schon die zwei einzigen Kritikpunkte. Ansonsten ist der Big Ben im Übrigen nicht nur ein Turm aus Lego, sondern hat eine Uhr, die man sogar verstellen kann. Zumindest dann, wenn man richtig gebaut hat … Besonders fasziniert haben mich die vielen kleinen Details wie der kleine Baum oder die kleinen Laternen – einfach toll gemacht!

Das typischen Big-Ben-Geläut hat er zwar nicht, das würde aber wohl auch etwas zu weit führen. Meine Katze würde sich bedanken. Ich kann den Big Ben Lego Creator nur jedem empfehlen, der etwas für London übrig hat und gerne bastelt. Macht eine Menge Spaß, sieht toll aus und ist auch ein wunderbares Geschenk.

Hier noch ein paar Bilder der einzelnen Bauabschnitte:

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