Highgate – ländlicher Charakter mitten in London

Unsere Empfehlung: 5 von 5 Sternen SternSternSternSternStern

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Sehenswert: der Highgate-Cemetery – Foto: Holger Schossig

Ist London schon ein teures Pflaster, ist es der Stadtteil Highgate erst recht. Dies mag vor allem mit seinem ländlichen Charakter zusammenhängen. Bis zum Ende der viktorianischen Zeit, also bis Anfang des 20. Jahrhunderts, gehörte Highgate noch gar nicht zu London, sondern war eigenständig. Vermutlich aus diesem Grund glaubt man bei einem Besuch im Norden Londons auch nicht unbedingt, in einer Millionenmetropole zu sein. (mehr …)

Swinging London …

Swinging London… Liebeserklärung an die britische Weltstadt. So hat der Ackermann Kunstverlag in diesem Jahr einen London-Wandkalender genannt. Und wahrlich: Es ist eine Liebeserklärung! Wer London bisher noch nicht geliebt hat, wird es nach dem Jahr 2015 mit Sicherheit tun, denn dieser Kalender ist einfach nur “WOW”.

Jedes Jahr im November begebe ich mich auf die Suche nach den neuesten Wandkalendern. Schließlich muss ich ja mein Arbeitszimmer entsprechend ausstatten. Was einem da zumeist ins Auge fällt, ist eigentlich immer dasselbe. Fotos von Big Ben, der Tower Bridge und dem Buckingham Palast. Natürlich gehört das zu London und hat auch seine Daseinsberechtigung in einem Londonkalender, wenn denn die Fotos zumindest noch originell geknipst wären. Aber selbst das sind sie nicht. Ich trau mich zu wetten, dass mache Kalenderfotos ein Nullachtfünfzehn-Urlauber genauso machen kann. (mehr …)

Der Park in der Kirchenruine

Unsere Empfehlung: 5 von 5 Sternen SternSternSternSternStern

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Im Innern der Kirche findet man einen wunderschönen Park. – Foto: Holger Schossig

Parks und Kirchen – von beiden hat London eine Menge zu bieten. Auch Kirchen, umgeben von Grün, sind keine Seltenheit. Aber ein Park in einer Kirche? Tja auch das gibt es in London. St Dunstan-in-the-East heißt eine ehemalige Kirche, die zwischen London und Tower Bridge zu finden ist, nach ihrer Zerbombung im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde und in den 1960er Jahren kurzerhand in einen Park umgewandelt wurde. (mehr …)

Alle Wege führen nach London

Der City-Airport inmitten der Docklands – Foto: Holger Schossig

Rund eine Stunde dauert der Flug von Deutschland nach London. Klar, von Hamburg aus etwas kürzer, von München aus etwas länger. Aber im Schnitt ein Zeitraum, bei dem man auch mal eben für ein Wochenende nach London fliegen kann. Was die wenigsten wohl wissen: Es gibt insgesamt neun Flughäfen in und um London herum, die genutzt werden können, um in die Stadt an der Themse zu gelangen. Einige können nur von Geschäftsleuten genutzt werden, andere sind Regionalflughäfen, weswegen im Endeffekt fünf übrig bleiben. Immerhin fünf! (mehr …)

Masala Zone

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Sechsmal in London: Masala Zone – Foto: http://thefatsausage.wordpress.com

Ein Erfolgskonzept kommt gut an! “Nicht noch ein Inder” habe ich mir gedacht, als wir die Masala Zone von unserer Stadtführerin empfohlen bekommen haben. Trotzdem sind wir eines Abends in Earls Court doch reingeschneit. Weil erstens nichts Besseres da war und zweitens indisches Essen eines meiner Leibgerichte ist. Und wie lecker es war! (mehr …)

London: Englisch lernen an der Basis

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Ohne gute Englischkenntnisse ist ein Theaterbesuch, wie etwa im Shakespeare´s Globe nicht möglich – Foto: Holger Schossig

Wie sieht es denn eigentlich mit Euren Englischkenntnissen aus? Also wir hatten Englisch in der Schule, die übliche Zeit – sechs, sieben Jahre – und haben uns danach weder privat noch beruflich weitergebildet. Warum auch? Im Beruf brauchen wir Englisch nicht und um nach London zu reisen, genügt das, was wir können. Im Gepäck der Langenscheidt, damit kommen wir gut über die Runden und können uns verständigen. OK, wissenschaftliche Abhandlungen werden wir damit nicht verfolgen können und auch das Verstehen eines englischen Theaterstücks wird wohl etwas schwierig – aber das muss auch nicht unbedingt sein. Wobei wir immer wieder in Situationen geraten, in denen wir uns schon fragen, warum wir Englisch nicht intensiver gelernt haben. Zu spät ist es dafür ja nie! (mehr …)

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London 2014 – Perspektiven, die begeistern

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An der Wand ein Muss: Der “London 2014″-Kalender – Foto: Holger Schossig

Kalender über London gibt es wahrlich genügend. Darauf zu sehen sind zumeist die Hauptsehenswürdigkeiten, die man von London kennt. Das alleine ist natürlich nicht schlimm, würden sie nicht immer aus ein und derselben Perspektive aufgenommen werden. Sprich: Wer drei Jahre hintereinander einen London-Kalender kauft, der braucht danach keine neuen mehr, weil sich die Bilder immer wiederholen. Beim Kalender “London 2014″ vom Verlag ALPHAEdition ist das anders. Auch hier findet man Aufnahmen von Big Ben, Tower Bridge und St. Pauls, aber eben nicht die alltäglichen Aufnahmen. Aber lasst uns doch einfach einen Blick hineinwerfen. (mehr …)

Emirates Air Line – über London gondeln

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Mit der Seilbahn über die Themse – Foto: Holger Schossig

Ist vom Namen Emirates Air die Rede, denkt man natürlich zuerst einmal an die Fluggesellschaft aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. In diesem Fall hat unser Tipp nichts damit zu tun. Obwohl … Aber mal der Reihe nach. Die Emirates Air Line, um die es hier geht, ist eine Seilbahn, die von Greenwich Peninsula bis zu den Royal Docks reicht und die Themse in luftiger Höhe überfahren lässt. Eröffnet wurde sie 2012, sodass sie zu den Olympischen Spielen genutzt werden konnte. Was aber ist sie nun? Touristenattraktion oder Beförderungsmittel? Nun, wir würden sagen: beides! (mehr …)

Dennis Severs´ House – Back To The Past

Unsere Empfehlung: 5 von 5 Sternen SternSternSternSternStern

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Auf jedes Detail wurde geachtet – Foto: Holger Schossig

Die besten Locations entdeckt man durch Zufall. Bei unserer Recherche nach Orten in London, die eben nicht in jedem Reiseführer zu finden sind, trafen wir auf das Dennis Severs´ House. Sagte uns nichts, hatten wir noch nie gehört. Aber die Geschichte hat uns schon beim Lesen fasziniert. Das Haus bietet nämlich eine Zeitreise ins 18. und 19. Jahrhundert zurück. Deklariert als Museum ist es tatsächlich mehr als das typische Museum, das man dort erwartet. Schon beim Eintritt in das Haus wird man von der besonderen Atmosphäre gefangen und vergisst, dass man sich eigentlich im 21. Jahrhundert befindet. (mehr …)

Covent Garden Market – Markthalle und Theater

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Einst Markt, heute Einkaufspassage: Covent Garden – Foto: Holger Schossig

Ist vom Covent Garden die Rede, dann wird damit meist der Markt gemeint, der seit über 400 Jahren im Herzen von London zu finden ist. Nimmt man es ganz genau, dann ist Covent Garden aber ein Stadtteil, der unter anderem an Soho und das West End anschließt. Wer in London unterwegs ist, der kommt unweigerlich auch am Covent Garden – und hier ist nun wieder der Markt gemeint – vorbei. Dabei handelt es sich um einen Platz, auch Covent Garden Piazza genannt, der mit Markthallen versehen wurde. Im frühen 17. Jahrhundert hatte man diesen Markt bereits ins Leben gerufen und von Inigo Jones, der erste bedeutende englische Architekt des Klassizismus, gestalten lassen. Er schuf den Platz nach dem Vorbild vieler italienischer Städte. Seinen Charme hat der Markt bis heute nicht verloren. (mehr …)